Sicherheit

Geschützt – vom Zugang bis zum Chat.

Ein Flohmarkt, auf dem Jugendliche unterwegs sind, braucht mehr als gute Absichten. Hier steht, was Unser Floh dafür tut – und was wir bewusst gar nicht erst können.

Flo hält einen Schutzschild mit einem Herz.

Wer überhaupt hereinkommt

Jeder Flohmarkt ist ein geschlossener Raum. Niemand stolpert zufällig hinein, und nichts davon ist öffentlich sichtbar.

Zugang nur mit Code oder Einladung

Schulen geben persönliche Einmalcodes aus, offizielle Organisationen einen Gemeinschaftscode, private Flohmärkte laden einzeln per Link ein.

Getrennte Bereiche

Inserate, Profile, Chats und Rollen gehören zu genau einem Flohmarkt. Dafür sorgen Zugriffsregeln auf dem Server, nicht bloß die Ansicht in der App – auch wer bei mehreren Flohmärkten dabei ist, trägt nichts von einem in den anderen.

Kein Beitritt über den Browser

Codes, Konto und Beitritt funktionieren ausschließlich in der App. Ein Link allein öffnet niemandem die Tür.

Nicht auffindbar

Private Flohmärkte tauchen nirgends auf. Von offiziellen ist nur das Basisprofil öffentlich: Name, Logo, Beschreibung, Ort und Status – sonst nichts.

Was im Flohmarkt passiert

Inhalte werden geprüft

Inseratstexte, Inseratsbilder und Profilbilder laufen vor der Veröffentlichung durch eine automatische Prüfung. Was auffällt, wird nicht sichtbar, sondern kontrolliert.

Melden und Blockieren

Konten, Inserate und Nachrichten lassen sich mit zwei Fingertipps melden. Eine Blockierung verhindert jede weitere Kontaktaufnahme – in beide Richtungen.

Moderation mit Grenzen

Berechtigte Personen prüfen Meldungen, entfernen Inhalte und sprechen bei Verstößen Verwarnungen oder Sperren aus. Private Chats sehen sie nur, wenn eine Nachricht daraus gemeldet wurde.

Übergabe persönlich

Treffpunkt und Zeit werden im Chat vereinbart, an Schulen aus den Vorgaben der Schule. Es gibt keinen Versand und keine Zahlungsabwicklung in der App.

Was wir bewusst nicht können

Der beste Schutz vor Missbrauch von Daten ist, sie gar nicht erst zu haben. Deshalb fehlen Unser Floh ein paar Dinge mit Absicht:

  • Keine Standortdaten, keine Karte, keine Umkreissuche, keine GPS-Berechtigung.
  • Kein Geburtsdatum – gespeichert wird nur „unter 16“ oder „ab 16“.
  • Keine Zahlungsabwicklung, keine In-App-Käufe, keine Abos.
  • Keine Werbung und kein Verhaltenstracking in Schulen und offiziellen Flohmärkten.
  • Keine öffentlichen Nutzerprofile und keine Indexierung durch Suchmaschinen.
  • Keine Schülerdaten für Werbezwecke – an niemanden, zu keinem Preis.
Flo erklärt etwas.

Konto, Eltern und Daten

  • Wer unter 16 ist, wird erst nach der Freigabe einer sorgeberechtigten Person freigeschaltet – einmal für das ganze Konto, in jedem Flohmarkt.
  • Für die Freigabe ist keine Eltern-E-Mail-Adresse nötig: Sie geht auch über einen QR-Code oder einen sicher geteilten Link. Wird der E-Mail-Weg gewählt, wird genau eine bestätigte Adresse verschlüsselt gespeichert – für Mitglieder und lokale Administratoren unsichtbar.
  • Die sechsstellige Eltern-PIN ist der Schlüssel zum Widerruf. Sie wird nur als Hash gespeichert und lässt sich weder anzeigen noch wiederherstellen.
  • Schüler brauchen für den Schulweg keine E-Mail-Adresse und werden auch nicht danach gefragt.
  • Wer einen Flohmarkt verlässt, findet dort 30 Tage lang alles wieder; danach werden Profil, Inserate, Bilder und Chats dieser Mitgliedschaft gelöscht.
  • Chats und Bilder verkaufter oder gelöschter Inserate werden nach 90 Tagen automatisch entfernt.
  • Das ganze Konto kann jederzeit in der App gelöscht werden – und alle eigenen Daten lassen sich vorher exportieren.

Melden statt eskalieren.

Problematische Inhalte gehören direkt in der App gemeldet – das ist der schnellste Weg zur zuständigen Moderation. Bei etwas Ernstem schreibt uns zusätzlich an unser-floh-app@proton.me.

Unser Floh ist kein Notfallkanal. Wenn jemand in akuter Gefahr ist, wendet euch bitte sofort an eine erwachsene Vertrauensperson oder an die zuständigen Notfallstellen – nicht an uns. Wir sehen Meldungen nicht rund um die Uhr.